Im Ruhestand verändert sich die Aufgabe des Vermögens. Es soll nicht nur wachsen, sondern möglicherweise regelmäßig Einkommen liefern. Dabei treffen Entnahmen und Marktschwankungen aufeinander.
Die eigentliche Entscheidung
Wie viel kann regelmäßig entnommen werden, ohne kurzfristige Sicherheit und langfristige Tragfähigkeit gegeneinander auszuspielen?
Worauf es ankommt
Laufender Bedarf, sichere Einkünfte, Reserve und langfristig investiertes Vermögen müssen zusammenspielen. Die Reihenfolge von Renditen kann besonders in den ersten Entnahmejahren bedeutsam sein.
Typische Denkfehler
Jedes Jahr wird dieselbe positive Rendite unterstellt. Oder laufende Ausgaben müssen vollständig aus schwankungsreichen Anlagen finanziert werden, weil keine Reserve vorgesehen ist.
Drei Fragen vor der Entscheidung
- Welche monatliche Lücke muss das Vermögen schließen?
- Welche Ausgaben sollten unabhängig von Börsenschwankungen gedeckt sein?
- Welcher Vermögensteil kann langfristig investiert bleiben?
Nächster sinnvoller Schritt
Trennen Sie mindestens einen kurzfristigen Versorgungstopf von langfristigem Kapital. Prüfen Sie anschließend verschiedene Marktverläufe statt nur einer Durchschnittsrendite.