✦Sicherheit beginnt mit Verständnis.von Ulrich Krämer
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Versorgungslücke prüfen: Bruttozahlen reichen nicht

Eine Sammlung von Renteninformationen und Verträgen ist noch keine Ruhestandsplanung. Entscheidend ist, welches verfügbare Einkommen später den erwarteten Ausgaben gegenübersteht.

Die eigentliche Entscheidung

Wie groß ist meine voraussichtliche Netto-Versorgungslücke – und welche Bausteine sollen sie schließen?

Worauf es ankommt

Gesetzliche, betriebliche und private Einkünfte sollten auf einen gemeinsamen Zeitpunkt bezogen werden. Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Inflation beeinflussen die spätere Kaufkraft.

Typische Denkfehler

Bruttowerte werden mit heutigen Nettoausgaben verglichen. Alte Verträge werden allein wegen ihres Alters behalten oder gekündigt, ohne Garantien, Kosten und steuerliche Besonderheiten zu prüfen.

Drei Fragen vor der Entscheidung

  1. Welche Netto-Einkünfte sind im Ruhestand realistisch?
  2. Welche Ausgaben bleiben, entfallen oder kommen hinzu?
  3. Welche bestehenden Verträge besitzen besondere Garantien oder Bedingungen?

Nächster sinnvoller Schritt

Erstellen Sie eine Zeitachse aller erwarteten Einkommensquellen. Erst danach bestimmen Sie die tatsächliche Lücke.

Einordnung statt Empfehlung. Diese Inhalte dienen der allgemeinen finanziellen Orientierung. Persönliche steuerliche, rechtliche und anlagebezogene Fragen können eine individuelle Fachberatung erfordern.